Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg
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63739 Aschaffenburg

Inklusion

Das Kronberg-Gymnasium hat sich bereits in den zurückliegenden 10 Jahren intensiv mit dem Thema Inklusion auseinandergesetzt, Wege erprobt und erfolgreich beschritten. Das Grundrecht auf Inklusion, um Menschen mit Behinderung eine gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist ein zentraler Baustein der Werteordnung unserer Schulgemeinschaft.

In den vergangenen Jahren haben wir Inklusion als Herausforderung, vor allem aber als Bereicherung für alle Schüler:innen und Lehrkräfte erlebt.

 

Seit August 2021 sind wir eines von drei Gymnasien in Unterfranken mit dem Schulprofil Inklusion. Wir nehmen die daraus resultierende Verpflichtung sehr ernst und möchten sowohl schulintern, aber auch für andere Schulen wegweisend im Bereich der Inklusion agieren.

 

Im Rahmen der Inklusion erhalten Schüler:innen gezielt Einzel-Förderstunden, es werden aber auch Kurse eingerichtet, die diesen Kindern zugutekommen. Beispielhaft sei hier die „Faire Sportstunde“ genannt, in der es nicht primär um sportliche Höchstleistung, sondern um die gemeinsam erlebte Freude an der Bewegung – auch mit motorischer Beeinträchtigung – geht.

 

In den vergangenen Jahren hat sich ein Netzwerk der Unterstützung unserer Inklusionsschüler:innen herausgebildet, das folgende Bausteine umfasst:

Inklusionsschüler:in wird unterstützt durch

Schulbegleitung

Unterstützung im schulischen Alltag

Nicht in allen Fällen vorhanden

Antrag wird von den Eltern gestellt

Mentor:in / Lerncoach

Hilfe bei Selbst- und Lernorganisation sowie sozialer Integration

Fungiert zudem als Koordinator:in für Kommunikation mit MSD, Schulbegleitung, Klassenteam, Eltern

Inklusionslehrkraft

Unterstützung bei der fachspezifischen Förderung

Gezielte Förderung zum Ausgleich von Defiziten in bestimmten Fächern

Sowohl die Mentor:in als auch die Inklusionslehrkraft treffen sich wöchentlich mit den Inklusionsschüler:innen. Schwerpunkt der Mentor:innenarbeit ist dabei die Lernorganisation der Inklusionsschüler:innen und deren Coaching. Der/die Mentor:in übernimmt aber auch die notwendigen Absprachen im Klassenteam und ggf. mit externen Partner:innen. Mentor:innen können auch fachlichen Input und Hilfestellung nach den Bedürfnissen der Inklusionsschüler:innen geben, entlasten durch ihre koordinative Funktion aber auch Fachlehrkräfte, die dann noch intensiver und gezielter an der Förderung des Inklusionskindes arbeiten können.

Schulintern wird die Arbeit von der Inklusionsbeauftragten koordiniert. Dabei wird sie von der Beratungslehrkraft und der Schulpsychologin unterstützt. Als Verantwortliche für Inklusion in der Schulleitung und Inklusionsbeauftragte steht Frau StDin Ruth Dietz als Ansprechpartnerin in inhaltlichen und organisatorischen Fragen für Eltern, MSD und Kollegium zur Verfügung. Sie leitet die Treffen der Inklusionslehrkräfte mit dem Ziel der Beratung, fachlichen Fortbildung und Möglichkeit zur kollegialen Fallbesprechung.