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E Theater Fahrenheit 451
12.03.2008 10.16 Uhr


Wer Bücher verbrennt, der ...

451 Fahrenheit oder 232 Celsius - das ist die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt und verbrennt...

Guy Montag ist Angehöriger des Staatlichen Ordnungsdienstes. Seine Aufgabe ist es, versteckte Bücher und Schriften aufzustöbern und zu verbrennen, denn für den Staat, der über seine Bürger absolute Kontrolle ausüben will und keine Privatsphäre duldet, sind Bücher eine gefährliche Quelle subversiver Gedanken und aufrührerischer Ideen.

Bislang hat Guy Montag seinen Dienst pflichtgetreu versehen, ohne sich viel Gedanken um sein Tun zu machen. Als er der schönen Clarisse begegnet, lernt er eine andere Welt kennen: eine Welt der Phantasie und des Gefühls.

Montag gelingt es, sich zu einer einsamen Gruppe von Menschen zu retten, die die Schriften der Vergangenheit Wort für Wort im Gedächtnis bewahren, um sie mündlich weitergeben zu können. In einem nur wenige Augenblicke dauernden Atomkrieg sehen Montag und die »Büchermenschen« aus der Ferne, wie die Riesenstadt, der sie entflohen sind, zerfällt.

Inszenierung

Zu den Schauspielern ist zu sagen, dass sie eine sehr hervorragende schauspielerische Leistung erbrachten, da sie sehr authentisch rüberkamen. Dies hatte wiederum zur Folge, dass die Handlung sehr gut nachvollziehbar war.

Auch die Requisiten, welche aus einem Hocker und einem Schrank, der beliebig umfunktionierbar war, bestanden, wussten die Schauspieler sehr gut einzusetzen. Somit schafften sie es, jede Situation so real wie möglich darzustellen.

Sprachlich war wegen des lauten Sprechens der Akteure alles gut zu verstehen. Also für jeden angehenden Englisch-LKler kein Problem.

Yildiz, T. Schmitt 


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