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Auf ins Theater – Jugentheaterabo 2018/19!
24.06.2019 19.48 Uhr


Warum immer Kino? Liegt es an den Plüschsesseln? Diese gibt es im Theater auch! Okay, Popcorn, Chips und Softgetränke sind im Theater nicht angesagt, ist aber auch nicht wichtig, denn dafür ist man viel zu beschäftigt: Man tritt in Kontakt mit den Schauspielern, die live und unmittelbar ihre Geschichten und Erlebnisse erzählen, die sich viele möglicherweise noch nicht einmal im Traum vorstellen konnten.  Also hieß es wie jedes Jahr: „Auf ins Theater“.

Allerdings war es den Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen in diesem Schuljahr zum erstem Mal möglich im Rahmen des Jugendtheaterabos Stücke ihrer Wahl zu besuchen.

Als Erstes stand „Roses – Gemeinsam einsam“ ein Tanztheater auf dem Programm. Ein intensiver Auftakt: Briefe und Tagebucheinträge der Widerstandsgruppe „Die weiße Rose“, die sich gegen die Nazi-Herrschaft auflehnte, wurden in Tanzsequenzen, untermalt mit eindringlicher Live – Musik, sehr ausdrucksstark auf die Bühne gebracht.

„Billy the Kid“ entführte die Zuschauer in die Welt des berühmt – berüchtigten Revolverhelden, wobei es weniger um heldenhafte Taten als um einen Jungen ging, der kaum damit umgehen kann, dass sein Vater die Familie verlassen hat. Ironie und Witz waren stetige Begleiter des ernsten Themas.

Im Rahmen des internationalen Theaterfestivals „Starke Stücke“ besuchten die Fünft- und Sechstklässler im wahrsten Sinne des Wortes ein starkes Stück. Us and Them“ beschäftigte sich mit der Geiselnahme von Beslan im Jahre 2004. Ein Terrorkommando überfiel eine Schule, viele Details sind bis heute noch ungeklärt. Dennoch stand in dem Stück nicht der Bericht über das schreckliche Ereignis im Vordergrund, sondern vielmehr, wie die betroffenen Schüler und Schülerinnen dieses Erlebnis empfunden haben und damit umgegangen sind. Die Theaterklasse 6 hat im Anschluss einen Workshop zum Stück durchgeführt, der sehr viele Fragen zum Stück - auch praktisch durch Theaterspielen – beantwortet hat.

Danach stand ein Klassiker auf dem Plan „Die Nibelungen“. Gezeigt wurde eine rasante und zum Teil auch recht brutale Inszenierung um den Helden Siegfried, die im Anschluss zu interessanten Gesprächen führte.

Zuletzt stand der Besuch des Stücks „Malala“ an, das auf eine sehr positive Resonanz der Sechstklässler stieß. Gefesselt von Malalas Geschichte an sich, beeindruckte die Zuschauer, dass alle im Stück auftretenden Personen von einer Schauspielerin gespielt wurden. An diesem Tag wurde nochmals besonders deutlich, wie wichtig die Forderung „Bildung für alle“ ist.

Insgesamt waren alle Theaterbesuche ein großartiges Erlebnis. Alle Theaterinteressierten und Theaterschaffenden am Kronberg- Gymnasium freuen sich schon jetzt auf die kommende Spielzeit.

 

Das sagen die Schülerinnen des KGA:

Am 20. November 2018 beschäftigte sich das Theater „ Roses“ mit einem ernsten Thema. Mit einem Tanztheater wurde die Geschichte der weißen Rose, die sich gegen Nationalsozialismus und Adolf Hitlers Politik wehrte, erzählt.

Joana Knodt ( 6c)

 

Am 17. Januar 2019 wurde das Schauspiel „ Billy de Kid“ aufgeführt. Besonders war, dass das Stück nur auf einem Schauplatz stattfand. Das Stück befasste sich nicht mit einem ernsten Thema, sondern entwickelte sich im Laufe des Stückes zu einer traurigen Familiengeschichte, welche trotzdem mit Humor genommen wurde.

Joana Knodt ( 6c)

 

Am 20.3.19 besuchten wir im Rahmen des Theaterabos das Stück “Us and them“. Es war ein sehr ernstes Thema über eine Geiselnahme,welches durch passende Bewegungen dargestellt wurde. Das Stück würde auf Englisch vorgeführt, dennoch war es gut zu verstehen.

Greta Gesele, 6c

 

Am 9.4.2019  besuchten Schüler das Theaterstück  die Nibelungen. Dabei handelte es sich um eine deutsche Sage, die modernisiert wurde. Das Stück bekam sowohl gute als auch schlechte Kritik, was damit zusammenhängt, dass die Sage ein paar grausame Szenen zeigte. Viele fanden allerdings auch, es wäre auch mal eine Abwechslung zu den griechischen Sagen.

Aline Liebhart, 6c

 

Am 4.6.2019 besuchte THEKLA 6 das Stück Malala. Das Stück basierte auf einer Geschichte, die tatsächlich genau so stattgefunden hat. Die verschiedenen Charaktere wurden von einer Frau gespielt, und das wirklich gut. Das etwas ernstere Thema wurde humorvoll dargestellt und erhielt im Allgemeinen nur gutes Feedback. Außerdem gab es ein Nachgespräch, bei dem man noch mal mit der Schauspielerin sprechen konnte.

Aline Liebhart, 6c

 

 

 

U. Massow


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