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WR Eine Premiere am KGA – Das betriebliche Praktikum der 10. Klassen
20.07.2018 19.39 Uhr


Zum ersten Mal fand dieses Jahr das betriebliche Praktikum der 10. Klassen statt, im Rahmen dessen die Schüler / innen erste Erfahrungen mit der Berufswelt machen. Da die Schüler / innen selbstständig nach Praktikumsplätzen suchen, können Sie sich in Bereichen bewerben, die voll und ganz ihren Interessen liegen. Im folgenden sind Auszüge aus verschiedenen Praktikumsberichten der Schüler / innen dargestellt, die einen Einblick in die Praktikumswoche geben:

Betriebspraktikum in der Gemeinschaftspraxis für Gastroenterologie/Innere Medizin der Doktoren Lührs, Dillmann, Metz, Melcher in Aschaffenburg

… Deshalb habe ich mich dazu entschieden, die Praktikumswoche in der internistisch,-gastroenterologisch orientierten Gemeinschaftspraxis in Aschaffenburg, Ärzte Dr. Dillmann, Dr. Metz, Dr. Lührs und Dr. Melcher, zu verbringen. Diese spezialisiert sich auf die Gastroenterologie. Das ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin und befasst sich mit der Diagnostik, Therapie und Prävention von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, sowie die damit verbundenen Organe Leber, Gallenblase und Bauspeicheldrüse. Einen halben Tag habe ich an der Anmeldung verbracht, um mir die Organisation und Verwaltungsarbeiten näher anzuschauen. Ich habe die Patienten empfangen und mit Hilfe einer Angestellten die notwendigen Termine vereinbart. Die Arbeit im Labor habe ich besonders interessiert verfolgt. Die Funktionen und Aufgaben des Labors wurden mir ausführlich erklärt. Ich weiß nun genau wie man bei der Blutabnahme vorgeht, auf was geachtet werden muss, zum Beispiel wie man die Entzündungsparameter des Blutes bestimmt und wie man eine Blutgerinnungsstörung feststellen kann. Den Großteil meines Praktikums habe ich damit verbracht, die Ärzte bei der Patientenversorgung zu begleiten und die Patienten im Rahmen der Diagnostik zu betreuen. Ich durfte sowohl bei den Vorgesprächen, als auch den jeweiligen Folgeuntersuchungen, wie Ultraschall und Endoskopien, (Gastroskopie=Magenspiegelung und Koloskopie=Darmspiegelung), dabei sein (siehe auch Bild). Die Ärzte haben sich sehr bemüht, mir alles genau und verständlich zu erklären. …

Anna Thaler, 10a

 

Betriebspraktikum beim Medienhaus Mainecho in Aschaffenburg

 Meine Praktikumswoche vom 14.05 – 18.05.2018 absolvierte ich beim Main-Echo Verlag in der Mantelredaktion. Am ersten Tag wurde ich vom stellvertretenden Chefredakteur Stefan Reis in Empfang genommen. Er zeigte mir das Gebäude sowie die Druck- und Produktionsräume und gab mir einige Hintergrundinformationen. Darauf bekam ich die Aufgabe selbst einen Artikel zu strukturieren und zu verfassen, welcher auch bald in der Zeitung erscheint. Als Themenvorlage wurde mir der allgemein zu betrachtende Rückgang von Kinderuni-Besuchern an die Hand gegeben. Ich bekam einen Sitzplatz in der Redaktion zugewiesen und konnte mit der Internet-Recherche beginnen. Dabei bekam ich auch die Atmosphäre um mich herum hautnah mit. Mir ist im Laufe der Zeit aufgefallen, dass die Kommunikation innerhalb der Kollegen sehr wichtig ist. Jeder hat seine eigenen Aufgaben und muss sich mit den Mitarbeitern sehr gut abstimmen. Telefon- sowie E-Mail-Verkehr ist Bestandteil der täglichen Arbeit. Mit dem Verfassen des Artikels war ich einige Zeit beschäftigt. Danach warf der am stellvertretende Chefredakteur Stefan Reis einen Blick darüber und gab mir einige Tipps zum Verbessern. Diese versuchte ich am nächsten Vormittag anzuwenden. Nachdem ich den Artikel zur Kinderuni fertiggestellt hatte, durfte ich am Donnerstagmittag einer Konferenz der Online-Redaktion beisitzen. Hier fiel mir auf, dass Organisation, Struktur und Teamwork grundlegende Werte sind, um die dortige Arbeit zu bewältigen. …

Lorenz Schlereth, 10a

Betriebspraktikum in der Kanzlei Leiblein & Goymann in Haibach

… Am darauffolgenden Tag durfte ich bei einer Besprechung von Frau Neuberger mit einer Mandantin über Bevollmächtigung und Patientenverfügung dabei sein. Anschließend sind Herr Goymann und ich zur Justizvollzugsanstalt gefahren, um mit einem Mandanten über das weitere Vorgehen in seiner Situation zu sprechen. Angeblich hatte dieser mit einer Armbrust auf eine Frau gezielt und daraufhin in ein Kissen geschossen. Nach dem Treffen in der JVA fuhren wir zu einer Eröffnungssitzung im Gericht. Diese ging über den Fall von Vergewaltigung in der Ehe, über welchen ich am Vortag in den Akten gelesen hatte.

Am nächsten Tag begleitete ich Frau Neuberger ins Gericht zu einer zivilrechtlichen Verhandlung. Dabei ging es um ein Auto mit Mängeln, welches aber ohne Kaufvertrag gekauft wurde. Die Verkäufer wollten das Fahrzeug nicht zurücknehmen und behaupteten, sie hätten es schon vorher an jemand anderen verkauft. Die ganze Situation war also sehr verstrickt. Nach der Verhandlung war ich bei einer Besprechung von Herrn Goymann dabei. Hierbei ging es um einen Sturz in einem öffentlichen Gebäude, bei dem die Mandantin verletzt wurde. Aufgrund der Verletzung wollte sie Schmerzensgeld einklagen.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich während meines Praktikums in der Kanzlei einen guten Überblick über die Arbeit eines Anwalts bekommen habe. Mir gefällt vor allem die Vielfältigkeit des Berufs und in meinen Augen ist es positiv, dass es nicht nur ein reiner Bürojob ist.

Sinah Speckle, 10b


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