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Mu Opernfahrt der 10. Klassen zu Verdis Oper „Rigoletto“ in Frankfurt
10.04.2018 18.37 Uhr


Schon seit Wochen war ein bestimmter Tag in unseren Kalendern bunt markiert, denn die Vorfreude auf die Fahrt in die Oper Frankfurt, wo wir uns „Rigoletto“ von Giuseppe Verdi ansehen wollten, war groß. Nachdem unsere Musiklehrer uns in den Unterrichtsstunden zuvor die Handlung, die musikalischen Besonderheiten und allgemein die (italienische) Oper nähergebracht hatten, war es dann auch am Samstag, dem 24.02.2018 endlich soweit. 36 Schüler/innen der 10. Klassen, elf der Q 11/12 sowie drei Lehrer versammelten sich mit um 17.15 Uhr auf dem Parkplatz des Kronberg-Gymnasiums, um mit dem Bus die kleine Reise in die Mainmetropole anzutreten. Nach unserer Ankunft hatten wir noch kurz Zeit das Opernhaus zu erkunden, bevor wir uns auf unsere Sitzplätze begaben und gespannt auf den Beginn der Oper warteten.

Die Handlung Verdis Meisterwerks beginnt damit, dass der Graf von Monterone auf einem Fest des Herzogs von Mantua, einem „Frauenhelden“, den ihn verspottenden Hofnarren Rigoletto verflucht, um die Ehre seiner verführten Tochter zu verteidigen. Rigoletto selbst hält seine Tochter, Gilda, vor dem Herzog verborgen, weiß abernicht, dass diese den Herzog liebt, da er sich ihr unter falscher Identität genähert hat. Nachdem er von der ins Schloss entführten Gilda die Wahrheit erfährt, beschließt er, sich mit Hilfe des Mörders Sparafucile zu rächen, der den Herzog durch seine Schwester Maddalena in sein Haus locken soll. Doch Gilda verkleidet sich, blind vor Liebe, und wird anstelle des Herzogs erstochen. Sparafucile liefert Rigoletto die Leiche in einem Sack. Als er plötzlich aus der Ferne die Stimme des Herzogs vernimmt („La donna è mobile”), erschrickt er, öffnet den Sack und erblickt seine sterbende Tochter. Das Stück endet mit einem dramatischen Duett der beiden, bei dem Gilda ihren Vater um Vergebung bittet, bevor sie entschläft. Da sowohl die dargebotene Musik als auch die Kulissen sehr ansprechend waren, hatten sich die Sänger, Orchestermusiker und Bühnenbildner den minutenlangen Applaus am Ende redlich verdient.

Mit wunderschönen Klängen im Ohr und einem Lächeln auf den Lippen begaben wir uns wieder mit dem Bus auf den Heimweg. Ein großes Dankeschön geht an Herrn Huschenbett und Frau Deppisch, die uns in den Musikstunden das nötige Wissen über die Oper vermittelt haben und viel Zeit in die Planung dieses unvergesslichen Abends investiert haben!

Minona Schäfer, 10


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