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L Trierfahrt Lateinkurs 2017
04.09.2017 19.14 Uhr


Trierfahrt des Q11 Lateinkurses

Die „Augusta Treverorum“, das heutige Trier, war zur Zeit des Römischen Reiches das Zentrum, von dem die „Romanisierung“ der eroberten gallischen Gebiete ausging. Von der Gründung 16 v. Chr. bis 306 n. Chr. wuchs die auf dem Papier geplante Stadt zur größten nördlich der Alpen heran.
Es sind auch heute noch viele Spuren der römischen Herrschaft erhalten, weshalb wir, der Lateinkurs der Q11 unter Begleitung von Frau Schmitt und Herrn Mayer vom 24.07. bis zum 25.07. Trier besuchten, um mehr über die römische Geschichte zu lernen.
Unser erster Stop, nach ca. drei Stunden Anfahrt, war das Amphitheater etwas außerhalb der Stadt. Dort sind große Teile der Arena, sowie die unterirdischen Gänge, in denen früher Gladiatoren auf ihre Kämpfe vorbereitet oder wilde Tiere gefangen gehalten wurden, gut erhalten.
Wir checkten gemeinsam in die Jugendherberge ein, um dann wieder in die Innenstadt zu fahren. Nach einem Mittagssnack trafen wir uns an der „Porta Nigra“, dem „schwarzen Tor“, das früher das große Eingangstor zur Stadt Trier war. Über die Jahre wurde es oft für andere Zwecke, wie, zum Beispiel, eine Kirche genutzt, aber heute steht es wieder genauso da wie zur Zeit Augustus’.
Wir wurden von einem Stadtführer durch die Stadt begleitet und erfuhren viel über verschiedenste Gebäude, wie die große Aula, den Dom und die Kaiserthermen. Letztere besuchten wir im Anschluss selbst und bestaunten die großen Ruinen.
Danach hatten wir ein wenig Zeit für uns, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, etwas zu shoppen oder einfach nur zu entspannen.
Um 18Uhr trafen wir uns alle in der Jugendherberge zum Abendessen und ließen den Abend zusammen am Lagerfeuer mit Stockbrot und Musik ausklingen.
Nachdem wir um 8.30Uhr unser Frühstück eingenommen und ausgecheckt hatten, fuhren wir weiter zum Rheinischen Landesmuseum, welches eines der wichtigsten archäologischen Museen in Deutschland ist und von der Steinzeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die Geschichte und die kulturelle Entwicklung der kompletten Region Trier dokumentiert. Unter anderem bewunderten wir dort den größten römischen Goldschatz der Welt, der sagenhafte 18.5kg wiegt. Doch auch die anderen 4.500 Ausstellungsstücke ließen uns viel über die letzten 200.000 Jahre der Trierer Geschichte, davon natürlich auch ein großer Teil römisch, erfahren. Im Anschluss nahmen wir an der Medienshow „Im Reich der Schatten“ teil. In dieser Geschichte, gesprochen von Christoph Maria Herbst, geht es um den trauernden Albinius Asper, einen Trierer Kaufmann, der zusammen mit Merkur in der Unterwelt nach seiner verstorbenen Frau sucht. Die ausgestellten Grabmäler wurden mittels Projektion zum Leben erweckt, der ganze Saal wurde zur Unterwelt.
Alles in allem war dieser Ausflug, trotz des schlechten Wetters, sehr gelungen, lehrreich und lustig. Und um es auf Latein enden zu lassen:

Valete!

Jannika Spingler, Q11


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