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2016 Gegenbesuch der Dänen in Aschaffenburg
23.12.2016 10.49 Uhr


24.- 30. September 2016

Voller Erwartung standen wir am Samstagabend am Bahnhof, mit Erinnerungen an unsere schöne Zeit in Dänemark im Kopf und der Vorfreude darauf, unsere Dänen wiederzusehen. Nachdem sich alle in ihrem Zuhause für die nächste Woche eingerichtet hatten, ging es auch schon wieder los in die Stadt. Im Gecko und Gully zeigten wir unseren Austauschpartnern, wie ein Freitag oder Samstagabend in Aschaffenburg aussehen kann, was den meisten ziemlich gut gefiel und sie – wenn man bedenkt wie klein Lemvig ist – doch auch etwas beeindruckte.

Den Sonntagvormittag verbrachten wir alle zunächst getrennt – ob beim Ausreiten oder mit Besuchen von Miltenberg oder Seligenstadt, um uns dann in der Nachmittagssonne auf den Wiesen des Schönbusch wiederzutreffen. Weil der Biergarten an diesem unerwartet schönen Septembertag entsprechend voll war, zeigten wir den Dänen am Abend ein Restaurant in dem wohl jeder von uns schon einmal war, Locanda.

Als wir am Montag den Unterricht hinter uns hatten – den unsere Austauschschüler zum Großteil mehr schlecht als recht verstanden – zeigten wir ihnen ein wenig von Aschaffenburg: vom Schöntal über die City-Galerie bis zum Schloss und seinem Park. Nach dem Essen verbrachten wir den restlichen Abend entspannt im Hofgarten, denn ohne mit den Dänen in einem Biergarten gewesen zu sein, konnten wir sie schließlich nicht abreisen lassen.

Zum Schlosspark kehrten die Dänen am Dienstag wieder zurück, als sie das Pompejanum gemeinsam mit Herrn Horstmann besichtigten. Am Nachmittag hatten wir ein „typisch deutsches“ Programm geplant und trafen uns in Waldaschaff, um nach Waldmichelbach zu wandern. Dort mussten wir erst einmal die komplette Speisekarte übersetzen, und waren alle etwas überfordert, Klöße und Spätzle auf Englisch zu erklären. Schließlich machten wir uns im Dunkeln mit Taschenlampen auf den Rückweg und fielen zuhause alle müde ins Bett.

Den Mittwoch verbrachten wir Deutschen in der Schule und unsere Dänen in Würzburg, also ließen wir den Tag gemeinsam bei einem Lagerfeuer und Marshmallows ausklingen – ganz wie in Dänemark.

Donnerstag fuhren wir alle gemeinsam nach Frankfurt und verbrachten unsere Zeit nach einer kurzweiligen Führung mit shoppen, essen und Sonne genießen. Am Abend fand dann die Abschlussfeier in der Schule statt, die wir unter uns in der Stadt ein wenig verlängerten.

Und schon war der Abreisetag da: Freitagvormittag standen wir alle am Bahnsteig und fingen schließlich schweren Herzens an, allen nacheinander auf Wiedersehen zu sagen, und setzten so – zum Teil – den auf dem Programm versprochenen tränenreichen Abschied in die Tat um.

Alles in allem war der Austausch eine wunderschöne Zeit, bei der wir ein neues Land kennenlernen durften, unser Land anderen nahe bringen konnten und Freunde gefunden haben, mit denen manche von uns nach wie vor Kontakt haben. Es war eine einmalige Erfahrung, die uns in vielerlei Hinsicht bereichert hat, sei es an Erinnerungen, an Freundschaften mit  interessanten Menschen oder auch an Weltoffenheit. Eine Erfahrung, die wohl jeder von uns von Herzen gerne wieder machen würde und an die wir alle mit einem Lächeln zurückdenken.

Danke an Herrn Horstmann, Frau Schmitt und die dänischen Lehrer, die uns das alles ermöglicht haben.

Paula Reuß, Q12


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