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TuF Theaterworkshop "On Air" 2016
12.12.2016 20.14 Uhr


Ein Workshop der etwas anderen Art

„Es war einmal eine Theatergruppe des Kronberg-Gymnasiums - Theater und Film (TuF) genannt-, die sich auf den langen und beschwerlichen Weg zum benachbarten Dalberg-Gymnasium gemacht hat. Dort hat sie nach mühevoller und tapferer Suche das richtige Klassenzimmer gefunden...“
So oder so ähnlich fing  am 17.11.2016 gegen 13:30 Uhr der Workshop im Hinblick auf die Hör-Spiel – Performance des Theaterhaus Ensembles und textXTND „Woyzeck: On Air“ zusammen mit der Schülern vom Dalberg-Gymnasium an.
Geleitet hat ihn - der aus dem letzten On Air-Stück „Die Räuber“ bekannten -  Schauspieler und Komponist Oliver Augst.
Es fing damit an, dass wir einen Crash-Kurs zum Thema „Improvisation“ (kurz Impro) erhalten haben, indem wir eine Stichwortsammlung mit unseren Vorstellungen zusammengetragen haben. Dabei kamen Begriffe wie „Stegreif“ und „Momentane Kreativität“ zum Vorschein. Als wir uns dann über Geräuschimpro unterhalten haben, kamen noch Begriffe wie „Rhythmus“, „Harmonie“ und „Dissonanzen“ hinzu.
Daraufhin begann der praktische Teil mit den Worten von Herrn Augst:
Auf „Los“ fangt ihr an und hört auf, wenn es wieder still wird. Aus diesen spärlichen Informationen entstand wie von selbst eine Geräuschimprovisation, bei der wir zusammen mit unseren Händen, Füßen und der Stimme einen eindrucksvollen Klangteppich formten. Überrascht, was man an Kombinationen, Rhythmen und den verschiedensten Möglichkeiten Geräusche zu machen alles anstellen kann, machten wir gleich mit der nächsten Impro weiter. Nachdem wir bereits unsere „Komfortzone“ verlassen hatten, waren wir weitaus mutiger und benutzten auch Gegenstände wie Kugelschreiber, Tische und Ordner.
Bei der nächsten Improvisation nahm nun Herr Augst unser  „Musik - Experiment“ auf und spielte uns danach die Aufnahme vor. Es war sehr interessant zu entdecken, dass aus einzelnen Geräuschen ein vielseitiges Stück werden konnte.
Danach führten wir weitere Impros aus, bei denen wir nur summten oder nur sanfte Geräusche machten.

Nie hätten wir gedacht, dass man selbst, ohne teure Musikinstrumente oder komplizierte Technik, sondern nur mit Geräuschen, so viel ausdrücken kann.
Auf jeden Fall eine Alternative für die Bühnenarbeit, wenn auch eine ungewohnte und zuerst grotesk wirkende Ausdrucksweise, die einigen von uns ein gewisses Maß an Überwindung abverlangte.

Melanie Schmidt Q11/Mw


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