Wirtschaft und Recht

Das Fach Wirtschafts- und Rechtslehre wurde im Jahre 1977 verpflichtend in der Mittelstufe (Jahrgangsstufe 8-10) mit jeweils einer Wochenstunde eingeführt. Seit dem Jahr 1981 finden am Kronberg-Gymnasium ohne Unterbrechung in den Jahrgangsstufen 12 und 13 Grundkurse und seit dem Schuljahr 1984/85 kontinuierlich Leistungskurse in jeder Jahrgangsstufe der Oberstufe statt.

Das Wahlverhalten der Schüler/innen zeigt, dass offenbar in Ergänzung zum traditionellen Fächerkanon ein Fach, von dem man meint, dass es „Realien" vermittelt, durchaus Chancen hat.

„Realien", d.h. Faktenwissen, sind wie in jeder anderen Wissenschaft auch Grundlage, jedoch nicht das Hauptziel. Die Intention der Wirtschafts- und Rechtslehre richtet sich vielmehr darauf, Arbeitstechniken zu vermitteln, die die unübersehbare Informationsflut einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft „beherrschbar" machen. Der Unterricht wird sich daher darauf ausrichten, die Schüler/innen in erster Linie das Beschaffen, Strukturieren, Verstehen, Werten, Abspeichern und Verfügbarmachen von Informationen zu lehren. So gesehen versteht sich Wirtschafts- und Rechtslehre als Entscheidungslehre.

Die/der Schüler/in soll also Zusammenhänge des Wirtschaftslebens verstehen und darauf aufbauend persönliche, wirtschaftlich relevante Entscheidungen treffen können.

Der Bezug zur Praxis wird durch Börsenspiele, Gerichtsbesuche, Unternehmenserkundungen und Expertenvorträge geschaffen.

Im G8 ist Wirtschafts- und Rechtslehre wöchentlich in zwei Jahrgangsstufen in der Mittelstufe zweistündig, gegenüber bisher in 3 Jahrgangsstufen einstündig vorgesehen, in der Oberstufe alternativ zu Erdkunde und Sozialkunde. An der oben beschriebenen grundsätzlichen Ausrichtung des Faches ändert sich hingegen nichts.

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